Titulo México Prehispánico

 

 

Vizekönigreich

 

1521 - 1821

Unabhängigkeit

 

1810 - 1821

 

 

 

 
Im August 1521 haben die spanischen Truppen, von Hernán Cortés angeführt, das Atztekenreich besiegt. Die drei jahrhundertelange Existenz von Neu-Spanien waren  Zeugen der Entwicklung von produktiven Tätigkeiten wie die Viehzucht und Landwirtschaft: Es wurde der Anbau von Nutzpflanzen eingeführt, Arbeitstechniken und Haustiere aus Europa, außerdem wurden verschiedene Gemüsearten ausgenutzt,  die den vorspanischen Völkern bekannt waren. Eine Zentralachse machte der Bergbau aus, besonders die Gewinnung von Silber als wichtige Quelle für die wirtschaftlichen Ressourcen der spanischen Krone.  Es wurde auch die geistliche Eroberung durch die Evangelisierung der Indianer durchgeführt.
 

 

Imágenes Virreinato

 

Die sozial dominierende Klasse war durch Menschen, die in Spanien geboren waren, gebildet. Danach folgten die Kreolen (die in der Kolonie geborenen Kinder der Spanier). Indianer, Neger und die Kasten waren die am stärksten benachteiligten Gruppen.
Die kulturelle Beschäftigung hatte Ausdruck in den großen Werken und Institutionen, wie es die Gründung der Real y Pontificia Universidad de México (Königlichen und Päpstlichen Universität von Mexiko) [heutzutage die UNAM],  sowie das künstlerische, architektonische und wissenschaftliche Schaffen, welches während dieser 300 Jahre entwickelt wurde.

 

 
 

Imágen Grito de Independencia

Miguel Hidalgo und der Aufruf zur Unabhängigkeit in Dolores, 16. September 1810, mit welchem der Unabhängikeitskrieg begann.
Museo Nacional de Historia
(Nationales Historisches Museum).

Am Ende des achtzehnten und Anfang des neunzehnten Jahrhunderts brachten die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Änderungen eine gebildete Elite von Neu-Spaniern dazu, sich Gedanken zu machen über die Beziehung mit Spanien. Das Resultat war der Anfang des Unabhängigkeitskrieges im Jahr 1810, vom Priester Miguel Hidalgo y Costilla angeführt. Nach seinem Tod setzte sich die Bewegung fort unter der Führung von José María Morelos y Pavón. Mit seiner Unterstützung wurde der Kongress von Chilpancingo gegründet, welcher am 13. September 1813 einberufen wurde. Dort wurde das Dokument Sentimientos de la Nación (Gefühle der Nation) vorgelesen, in dem Morelos die Rechte des Volkes und der mexikanischen Nation hervorgehoben hat in seinem Kampf um die Befreiung. Ebenfalls ließ er erkennen, dass die Souveränität dem Volk innewohnte sowie die Notwendigkeit, die spanische Regierung zu stürzen, um die Freiheit zu erlangen. Er begründete die moralische und soziale Verpflichtung, die Opulenz und die Bedürftigkeit zu mäßigen; die Gleichheit vor den Gesetzen, ohne Ausnahme der privilegierten Körperschaften sowie die Abschaffung der Sklaverei und die Auszeichnung der Kasten. Morelos behauptete, der einzige Unterschied zwischen den Mexikanern müsste durch die Rechtschaffenheit oder die schlechten Angewohnheiten jedes einzelnen definiert sein. Nach der Hinrichtung von Morelos durch Erschießung verlor der Kampf an Kraft, und erst im Jahr 1821 erreichte Mexiko seine Unabhängigkeit unter Führung der Generäle Agustín de Iturbide und Vicente Guerrero.

 

 

 

 

 

 

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